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Antisemitismus - eine Annäherung

Für die meisten ist Antisemitismus wahrscheinlich ein bekannter Begriff. Falls nicht, hier eine kurze Erklärung: Antisemitismus bezeichnet alle historischen und heutigen Erscheinungsformen der Judenfeindschaft. 2005 veröffentlichte das „European Monitoring Center against Racism and Xenophobia“ eine Arbeitsdefinition für den Begriff Antisemitismus, die wie folgt lautet: „ Der Antisemitismus ist eine bestimmte Wahrnehmung von Juden, die sich als Hass gegenüber Juden ausdrücken kann. Der Antisemitismus richtet sich in Wort oder Tat gegen jüdische oder nicht-jüdische Einzelpersonen, wenn diese jüdischen Interessen vertreten und / oder deren Eigentum, sowie gegen jüdische Gemeindeinstitutionen oder religiöse Einrichtungen.“ Judenfeindschaft ist allerdings keine neue Erscheinung, sondern ein rund 2500 Jahre andauerndes Feindbild. Heutzutage unterscheidet man vier verschiedene Formen von Antisemitismus: •              ...

Brauchen wir Feminismus?

Feministinnen hassen Männer. Sie rasieren sich nicht und verbrennen ihre BHs. Sie sind ALLE lesbisch, hysterisch und neurotisch und eigentlich, wenn man es genau nimmt, brauchen wir doch keinen Feminismus, da wir eh schon Gleichberechtigung haben, richtig? Feminismus will in erster Linie die Gleichberechtigung der Frau in allen Lebensbereichen und die Veränderung der gesellschaftlichen Rollen von Frauen. Feministinnen kämpfen also nicht gegen Männer und wollen besser als sie sein, nein, Feministinnen kämpfen gegen eine immer noch in weiten Teilen patriarchische Gesellschaftsform. Aktuell schreiben wir das Jahr 2019 und in puncto Gleichberechtigung ist schon einiges erreicht worden. 1901 durften sich Frauen das erste Mal an Hochschulen einschreiben und 12 Jahre später, waren bereits fast 5% aller Studierenden Frauen. Am 12. November 1918 haben Frauen das aktive und passive Wahlrecht erhalten. Dann kam der Zweite Weltkrieg und es wurde wieder schwieriger für uns Frauen. Wieder durft...

#Fridaysforfuture – Wenn junge Menschen laut werden

Die Initiative „#Fridaysforfuture“ wurde von der 16-jährigen Schwedin Greta Thunberg ins Leben gerufen. Die meinungsstarke Schülerin streikte erstmals im August und seither jeden Freitag vor dem Schwedischen Parlament und das nicht etwa, weil sie schwänzen möchte, sondern weil sie ein Zeichen für eine gerechtere Klimapolitik und ihre Zukunft setzen möchte. Seither ist der einst kleine Protest zu einer Weltweiten Bewegung geworden. Schüler und Schülerinnen in fast allen Kontinenten der Welt haben sich der Streikbewegung angeschlossen. So kam es auch in Nürnberg zu einem Klimastreik, der am 18.01.2018 um die 400 Schüler*innen vor das Nürnberger Rathaus trieb. Um 10 Uhr begann die Veranstaltung, jeder durfte auf die kleine Erhöhung kommen und seine Forderungen aussprechen. Es wurde gemeinsam gesungen und mit Sätzen wie „Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Zukunft raubt“ polarisiert. Nicht nur Nürnberger Schüler*innen nahmen teil auch machten sich Schüler*innen aus Hersbruck, La...