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Wie soziale Medien unsere psychische Gesundheit beeinträchtigen: Sind soziale Medien #toxic?


Soziale Medien sind in unserer heutigen Gesellschaft kaum mehr weg zu denken. 
Facebook, Instagram, Twitter oder YouTube gehören längst zum Alltag der meisten jungen Erwachsenen und auch Kinder finden sich immer mehr damit konfrontiert.
Aber was machen diese Medien mit unseren Köpfen? Sind wir wirklich diszipliniert genug um uns wenn nötig davon zu entfernen? Ganz klar ist: der steigende Konsum hat Folgen auf unsere Psyche wie auch auf unseren Selbstwert. 
 
Aus einer britischen Studie der Royal Society for Public Health (RSPH, „Status of Mind: Social Media and young people’s mental health and wellbeing“) ging hervor, dass vier von fünf Studienteilnehmer*Innen angaben, dass soziale Medien ihre Ängste verstärken. Die Untersuchung zeigte auch, dass sich Nutzer*Innen, welche mehr als zwei Stunden pro Tag auf den Plattformen verbringen, häufiger von schlechter psychischer Verfassung berichten. 


Laut den Autoren liegt dies primär an dem sozialen Vergleich zu anderen. Die ständige Konfrontation mit bearbeiteten Bildern anderer Nutzer*Innen - welche häufig fernab der Realität sind – und  Fotos von Urlauben die nie ein Ende zu nehmen scheinen, fördern unrealistische Erwartungen an das eigene Leben und gefährdet auch die Entwicklung eines gesunden Selbstbewusstseins. 

Hier also einige Tipps um den Fallen der sozialen Medien und ihren Konsequenzen zu entkommen:
 
·      Entfolge Seiten bzw. Nutzern, deren Content dich schlecht 
fühlen lassen.

·      Gewähre dir Pausen der Plattformen, um dir deines eigenen Lebens bewusster zu werden. 

·      Folge Content der dir gut tut, wie z.B. mental health Seiten oder Content betreffend Hobbys, Kunst etc.

·      Reflektiere deine Nutzung; viele Smartphones haben die Funktion „Bildschirmzeit“, welche dir anzeigt wie lange du bestimmte Apps nutzt, die aktive Reduzierung dieser Zeiten kann dir ebenfalls helfen.

·      Deaktiviere Benachrichtigungen, das ständige Klingeln oder Aufleuchten des Bildschirms kann dich triggern.

·      Schalte dein Smartphone öfter aus, z.B. wenn du lernst oder mit jemandem sprichst.

   
Kleiner Appell zum Ende: 
 
Passt auf euch auf! Wir gehen gerne davon aus, dass wir diszipliniert genug sind um das Smartphone einfach wegzulegen, wenn nötig, selbst wenn das oft nicht der Fall ist. Soziale Medien können auch zum Selbstwert und deiner Entwicklung beitragen, aber sei ehrlich mit dir selbst. Wenn du merkst, dass dir angezeigter Content schadet, handle und nimm dir eine Auszeit. 
 
 
Candace
12. Klasse Gestaltung 

 

Quelle: 26.11.2021, RSPH: https://www.rsph.org.uk/our-work/campaigns/status-of-mind.html

 

 

 

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